Diese Pyritstufe stammt von der Fundstelle Hohe Asch bei Bösingfeld im Extertal. Das Stück wird von einem großen, deutlich kubisch ausgebildeten Pyritkristall dominiert, auf dessen Flächen mehrere kleinere, miteinander verwachsene Pyritkristalle sitzen.
Der zentrale Hauptwürfel erreicht eine Kantenlänge von etwa 2,5 bis 2,8 cm. Seine Flächen und Kanten bleiben trotz der aufgewachsenen Nebenkristalle deutlich erkennbar. Die zusätzlichen Kristalle verleihen dem Aggregat eine unregelmäßige, räumlich aufgebaute Oberfläche.
Die braune Färbung ist auf eine natürliche oberflächliche Oxidation beziehungsweise Limonitisierung des ursprünglich messinggelben Pyrits zurückzuführen. Dadurch erscheinen die Kristallflächen matt bis schwach metallisch.
Mit Abmessungen von 4,0 × 3,5 × 3,5 cm gehört das Stück zur Größenklasse der Miniaturstufen. Das Gewicht beträgt 121 g.
Pyrit von der klassischen Fundstelle Hohe Asch
Das Extertal ist für unterschiedlich ausgebildete Pyritkristalle und verwachsene Kristallaggregate bekannt. Viele Stücke besitzen braune, durch natürliche Verwitterung entstandene Oberflächen.
Bei dieser Stufe fällt besonders der im Verhältnis zur Gesamtgröße große Hauptwürfel auf. Die Kombination aus einem deutlich erkennbaren Einzelkristall, kleineren Kristallaufwachsungen und dem genauen Fundort Hohe Asch macht das Stück zu einem charakteristischen Beleg aus dem Extertal.
| Merkmal | Angaben |
|---|---|
| Mineral | Pyrit |
| Chemische Zusammensetzung | Eisendisulfid, FeS₂ |
| Fundort | Hohe Asch, Bösingfeld, Extertal, Deutschland |
| Abmessungen | 4,0 × 3,5 × 3,5 cm |
| Gewicht | 121 g |
| Stufengröße | Miniaturstufe |
| Kristallgröße | Hauptwürfel etwa 2,5 bis 2,8 cm |
| Farbe | Braun bis dunkelbraun |
| Glanz | Matt bis schwach metallisch |
| Kristallhabitus | Kubischer Hauptkristall mit kleineren Würfelkristallen |
| Kristallanordnung | Hauptwürfel mit miteinander verwachsenen Kristallaufwachsungen |
| Oberfläche | Natürlich oxidiert beziehungsweise limonitisiert |
| Besonderheit | Großer Pyritwürfel von der klassischen Fundstelle Hohe Asch |


















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