Diese attraktive Handstufe stammt aus der klassischen Grube Dreislar bei Medebach im Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen. Der weiße bis leicht rötliche Baryt bildet einen dichten Kristallrasen, auf dem zahlreiche kleine, metallisch glänzende Chalkopyritkristalle sitzen.
Der goldfarbene Chalkopyrit bildet einen deutlichen Kontrast zum hellen Baryt und verleiht der Stufe eine abwechslungsreiche mineralogische und ästhetische Wirkung.
Klassische Barytfundstelle im Sauerland
Die Grube Dreislar gehört zu den bekannten deutschen Fundstellen für Baryt. Das hydrothermale Gangvorkommen ist besonders für weißen bis rosafarbenen Baryt und verschiedene begleitende Sulfidminerale bekannt.
Der Bergbau in Dreislar besitzt eine lange Geschichte. Der moderne Barytabbau begann 1957 und endete 2008. Sammlungsstücke aus der Grube sind heute charakteristische Belege für den historischen Barytbergbau im Sauerland.
Mit Abmessungen von 8,0 × 6,5 × 4,0 cm und einem Gewicht von etwa 240 g handelt es sich um eine kompakte Handstufe. Ihr besonderer Reiz liegt im Kontrast zwischen dem hellen Baryt und den metallisch glänzenden Chalkopyritkristallen.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Mineral | Baryt |
| Begleitmineral | Chalkopyrit |
| Fundort | Grube Dreislar, Dreislar, Medebach, Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen, Deutschland |
| Abmessungen | 8,0 × 6,5 × 4,0 cm |
| Gewicht | ca. 240 g |
| Größenklasse | Handstufe |
| Farbe | Baryt weiß bis leicht rötlich; Chalkopyrit goldgelb |
| Glanz | Baryt matt bis glasartig; Chalkopyrit metallisch |
| Morphologie | Dichter Barytkristallrasen mit kleinen Chalkopyritkristallen |
| Paragenese | Hydrothermale Sulfid-Sulfat-Paragenese |
| Provenienz | Aus einer europäischen Sammlungsauflösung |
| Besonderheit | Klassische Baryt-Chalkopyrit-Paragenese aus Dreislar |













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