Hammerunterwiesenthal im Sächsischen Erzgebirge
Hammerunterwiesenthal ist eine Ortschaft der Stadt Oberwiesenthal im sächsischen Erzgebirgskreis. Die Ortschaft liegt am Kamm des Mittleren Erzgebirges auf einer ungefähren Höhe von 810 Metern, unweit der Grenze zur Tschechischen Republik.
Bekanntermaßen hat der Bergbau im Erzgebirgskreis eine sehr lange Tradition. Unmittelbar an Hammerunterwiesenthal grenzt der sogenannte Richterbruch, es handelt sich um einen Phonolithsteinbruch. Der Abbau von Phonolith ist hier seit 2015 eingestellt. Mittlerweile ist der Richterbruch weitgehend aufgelassen und wird zunehmend verfüllt. Die Fundstelle gilt als ausgebeutet. Der Phonolith-Steinbruch wurde ab 1897 betrieben.
Mineralien aus dem Richterbruch bei Hammerunterwiesenthal
Das Erzgebirge kann mit einer immensen Vielfalt an Mineralien aufwarten. Vor allem klassische Erzminerale und auch Silberfunde haben die Region auch unter internationalen Sammlern bekannt gemacht.
Hammerunterwiesenthal ist in erster Linie für Mineralien aus der Zeolith-Gruppe bekannt. Am häufigste kommt Natrolith vor, dieser ist häufiger mit Thomsonit verwachsen. Auch Analcim war von dieser Fundstelle keine Seltenheit. Darüber hinaus waren Fundmöglichkeiten gegeben für Chabasit, Gonnardit, Phillipsit und Calcit.
Natrolith aus dem Erzgebirge
Beim Phonolith handelt es sich um ein Ergussgestein aus dem Tertiär. Vor allem die in Drusen auftretenden Stufen mit Natrolith waren bei Regional- und Systematiksammlern gleichermaßen beliebt. In Hammerunterwiesenthal bildet der Natrolith in der Regel schnee- bis cremeweiße, nadelige Kristalle mit seidigem Glanz. Diese können radialfaserig oder auch in Form von Kristallrasen auftreten.
Auch der Kontrast der weißen Kristalle zur grauen Phonolithmatrix macht diese Stufen für Sammler sehr attraktiv.

Natrolith von Hammerunterwiesenthal – auch hier erhältlich
Auch hier im Shop können Sie nach Natrolith aus Hammerunterwiesenthal stöbern. Schauen Sie einfach unter Mineralien, setzen Sie den Filter auf „Deutschland“ und „Natrolith“.

