Besondere Kristallmorphologie: Aufgespaltener Gipskristall mit Seitengruppen
Diese hochinteressante Kleinstufe präsentiert eine faszinierende kristallographische Besonderheit aus deutschen Gefilden: eine ästhetische Gips-Kristallgruppe aus der ehemaligen Braunkohlen-Lagerstätte Neuenhain (Borken, Hessen). Das Exponat besticht durch seinen markanten Hauptkristall, der sich auf einer Seite elegant in zwei eigenständige Teilkristalle aufspaltet. Zahlreiche feine, seitlich angewachsene Gipskriställchen verleihen dieser Stufe eine wunderbare visuelle Plastizität.
Historischer Altfund aus einer erloschenen Tertiär-Lagerstätte
Die mannigfaltig ausgebildeten Gipskristalle von Neuenhain sind unter anspruchsvollen Regionalsammlern als absolute Klassiker bekannt. Da der dortige Tagebau seit Jahrzehnten vollständig stillgelegt, geflutet und aufwendig saniert ist, sind neue Funde vor Ort unmöglich. Mit ihren ausgewogenen Abmessungen von 6,0 × 3,5 × 2,0 cm und einem Leichtgewicht von 23,1 g repräsentiert diese Stufe ein hervorragendes mineralogisches Dokumentationsobjekt für jede systematische Vitrinensammlung.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Mineralart | Gips (Calciumsulfat-Dihydrat) |
| Fundort | Ehemalige Braunkohle-Lagerstätte Neuenhain, Borken, Schwalm-Eder-Kreis, Hessen, Deutschland |
| Abmessungen Stufe | 6,0 × 3,5 × 2,0 cm (Klassische Kleinstufe) |
| Gesamtgewicht | 23,1 g |
| Kristallausbildung | In zwei Teilkristalle aufgespaltener Hauptkristall mit seitlichen Begleitkristallen |
| Farbe & Optik | Farblos, Weiß; charakteristischer Glas- bis Perlmuttglanz |
| Besonderheit | Historischer Altfund von einer komplett erloschenen und sanierten Lokalität |


















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