Farblose bis klare Coelestinkristalle sitzen auf einer intensiv gelben Matrix aus nativem Schwefel. Die gut ausgebildeten Kristalle zeigen einen deutlichen Glasglanz und bilden einen auffälligen Kontrast zum leuchtenden Gelb des Schwefels.
Die Kristallgruppe ist frei auf der Matrix angeordnet und lässt die charakteristische Kombination aus Coelestin und Schwefel gut erkennen. Gerade der Kontrast zwischen den transparenten bis durchscheinenden Kristallen und der kräftig gefärbten Unterlage prägt die Ästhetik dieser Stufe.
Historische Schwefellagerstätte bei Tarnobrzeg
Die Grube Machów bei Tarnobrzeg in der polnischen Woiwodschaft Karpatenvorland war ein bedeutender Schwefeltagebau. Der Abbau wurde 1992 eingestellt; das ehemalige Tagebaugelände wurde später rekultiviert und geflutet. Heute befindet sich dort der Tarnobrzeg-See.
Von der Lagerstätte sind zahlreiche Mineralarten dokumentiert, darunter nativer Schwefel, Coelestin, Calcit, Gips, Quarz und Baryt. Die Kombination aus Coelestin und Schwefel gehört zu den charakteristischen Paragenesen der Fundstelle.
Mit den tatsächlichen Abmessungen und dem Gewicht handelt es sich um eine Miniatur- oder Kleinstufe. Der besondere Reiz liegt in den klaren Coelestinkristallen auf der leuchtend gelben Schwefelmatrix.
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Mineral | Coelestin |
| Begleitmineral / Matrix | Nativer Schwefel |
| Fundort | Grube Machów, Tarnobrzeg, Woiwodschaft Karpatenvorland, Polen |
| Maße | etwa 5,5 × 4,0 × 3,5 cm |
| Gewicht | 454,4 g |
| Größenklasse | Kleinstufe |
| Farbe | Coelestin farblos bis klar; Schwefel intensiv gelb |
| Glanz | Glasglanz bei Coelestin; harzartig bis fettartig bei Schwefel |
| Transparenz | Coelestin transparent bis durchscheinend |
| Morphologie | Gut ausgebildete Coelestinkristalle auf kristallinem Schwefel |
| Besonderheit | Klassische Coelestin-Schwefel-Paragenese aus einer stillgelegten und gefluteten Fundstelle |













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