Diese Natrolithstufe stammt aus dem Richterbruch bei Hammerunterwiesenthal im sächsischen Erzgebirge. Zahlreiche feine Natrolithkristalle sitzen auf einer natürlichen Phonolithmatrix.
Die weißen bis cremefarbenen Kristalle bilden dichte, teilweise radial angeordnete Aggregate. Ihre Oberflächen zeigen je nach Beleuchtung einen seidigen bis matten Glanz. Zwischen den Kristallgruppen bleibt die dunklere Matrix stellenweise sichtbar.
Mit Abmessungen von 6,5 × 5,0 × 4,2 cm gehört das Stück zur Größenklasse der Kleinstufen. Das Gewicht beträgt 121 g.
Natrolith aus einem Phonolithvorkommen des Erzgebirges
Der Richterbruch bei Hammerunterwiesenthal ist eine bekannte deutsche Fundstelle für Zeolithminerale. Im dort aufgeschlossenen Phonolith treten größere Hohlräume auf, die vor allem mit Natrolith, Calcit und Thomsonit ausgekleidet sein können.
Die Zeolithminerale bildeten sich, als mineralhaltige Lösungen durch Klüfte und Hohlräume des vulkanischen Gesteins zirkulierten. Natrolith wurde dabei auf den Wänden der offenen Bereiche abgeschieden.
Die feinen Kristallaggregate, die Phonolithmatrix und die dokumentierte Herkunft machen die Stufe zu einem charakteristischen Natrolithbeleg aus Hammerunterwiesenthal.
| Merkmal | Angaben |
|---|---|
| Mineral | Natrolith |
| Chemische Zusammensetzung | Natrium-Aluminium-Silikat-Hydrat, Na₂Al₂Si₃O₁₀ · 2H₂O |
| Fundort | Richterbruch, Hammerunterwiesenthal, Oberwiesenthal, Erzgebirgskreis, Sachsen, Deutschland |
| Abmessungen | 6,5 × 5,0 × 4,2 cm |
| Gewicht | 121 g |
| Stufengröße | Kleinstufe |
| Farbe | Weiß bis cremefarben |
| Glanz | Seidig bis matt |
| Transparenz | opak |
| Kristallhabitus | Feine, nadelige bis faserige Kristalle |
| Kristallanordnung | Dichte, teilweise radial aufgebaute Aggregate |
| Matrix | Phonolith |
| Entstehung | Zeolithbildung in Hohlräumen des Phonoliths |
| Besonderheit | Natrolith aus dem Richterbruch bei Hammerunterwiesenthal |















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