Diese Natrolithstufe stammt aus dem Richterbruch bei Hammerunterwiesenthal im sächsischen Erzgebirge. Zahlreiche feine Natrolithkristalle bedecken mehrere Bereiche einer natürlichen Phonolithmatrix.
Die Kristalle sind dicht miteinander verwachsen und bilden kompakte, teilweise radial aufgebaute Aggregate. Ihre Farbe ist weiß bis cremefarben. Zwischen den Kristallgruppen bleibt die dunklere Matrix stellenweise sichtbar.
Mit Abmessungen von 6,5 × 5,2 × 4,5 cm gehört das Stück zur Größenklasse der Kleinstufen. Das Gewicht beträgt 195 g.
Natrolith aus einem Phonolithvorkommen des Erzgebirges
Der Richterbruch bei Hammerunterwiesenthal ist eine bekannte deutsche Fundstelle für Natrolith und weitere Zeolithminerale. Der Steinbruch erschließt Phonolith, in dessen Klüften und Hohlräumen sich verschiedene Sekundärminerale bilden konnten. Natrolith ist von dieser Fundstelle dokumentiert.
Mineralhaltige Lösungen zirkulierten durch offene Bereiche des vulkanischen Gesteins. Dabei wurde Natrolith auf den Wänden der Hohlräume abgeschieden und bildete dichte Kristallaggregate.
Die kompakte Kristallausbildung, die Phonolithmatrix und die dokumentierte Herkunft machen die Stufe zu einem charakteristischen Natrolithbeleg aus Hammerunterwiesenthal.
| Merkmal | Angaben |
|---|---|
| Mineral | Natrolith |
| Chemische Zusammensetzung | Natrium-Aluminium-Silikat-Hydrat, Na₂Al₂Si₃O₁₀ · 2H₂O |
| Fundort | Richterbruch, Hammerunterwiesenthal, Oberwiesenthal, Erzgebirgskreis, Sachsen, Deutschland |
| Abmessungen | 6,5 × 5,2 × 4,5 cm |
| Gewicht | 195 g |
| Stufengröße | Kleinstufe |
| Farbe | Weiß bis cremefarben |
| Glanz | Seidig bis matt |
| Transparenz | Opak |
| Kristallhabitus | Feine Natrolithkristalle |
| Kristallanordnung | Dichte, teilweise radial aufgebaute Aggregate |
| Matrix | Phonolith |
| Entstehung | Zeolithbildung in Klüften und Hohlräumen des Phonoliths |
| Besonderheit | Natrolith aus dem Richterbruch bei Hammerunterwiesenthal |















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