Historischer Altfund: Transparenter Doppelender-Gipskristall mit Fächeraggregaten
Diese hochinteressante Regionalsufe präsentiert ein erstklassiges Dokumentationsobjekt der hessischen Bergbaugeschichte: eine ästhetische Gips-Kristallgruppe aus der ehemaligen Braunkohlen-Lagerstätte Neuenhain (Borken, Hessen). Das Sammlerstück zeichnet sich durch einen teils transparenten, beachtliche 6 cm langen Hauptkristall aus, der in klassischer Doppelender-Morphologie ausgebildet ist. An diesen sind zahlreiche weitere Gipskristalle in teils fächerförmigen Gruppen harmonisch angewachsen.
Klassischer Fundortbeleg aus einer erloschenen Tertiär-Lagerstätte
Ein besonderes und fundorttypisches Merkmal dieses Exponats sind die feinen Toneinschlüsse, die dem Hauptkristall an den Rändern eine charakteristische weiße bis bräunliche Zonierung verleihen. Da der dortige Tagebau längst stillgelegt, geflutet und vollständig renaturiert ist, sind neue Funde unmöglich. Mit ihren ausgewogenen Abmessungen im Kleinstufen-Format bietet diese Kristallstufe einen hervorragenden wissenschaftlichen Wert für jede anspruchsvolle Deutschland- oder Systematiksammlung.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Mineralart | Gips (Calciumsulfat-Dihydrat) |
| Fundort | Ehemalige Braunkohle-Lagerstätte Neuenhain, Borken, Schwalm-Eder-Kreis, Hessen, Deutschland |
| Abmessungen Stufe | Klassische Kleinstufe (Hauptkristall ca. 6,0 cm Länge) |
| Kristallhabitus | Doppelender-Hauptkristall mit fächerförmigen Kristallgruppen |
| Farbe & Optik | Farblos, teiltransparent mit weißen und bräunlichen Toneinschlüssen |
| Besonderheit | Historischer Altfund von einer komplett erloschenen und sanierten Lokalität |


















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