Diese Mineralstufe stammt aus dem traditionsreichen Huarón-Revier in der Region Pasco, Peru. Zahlreiche weiße bis farblose Quarzkristalle bedecken eine dunkle, sulfidreiche Matrix. Zwischen den Quarzen sitzen kleine Chalkopyritkristalle, die mit ihrem metallischen Glanz einen deutlichen Kontrast zur hellen Kristallgruppe bilden.
Die Quarzkristalle sind räumlich miteinander verwachsen und in unterschiedliche Richtungen orientiert. Dadurch entsteht eine offene, lebhafte Kristallgruppe, die sich sowohl hochformatig als auch in einer breiteren Seitenansicht präsentieren lässt.
Mit Abmessungen von 9,0 × 6,3 × 3,0 cm und einem Gewicht von 172,5 g gehört das Exemplar zur Größenklasse der Handstufen.
Dichte Gruppe prismatischer Quarzkristalle
Der Quarz bildet zahlreiche langprismatische Kristalle mit deutlich ausgebildeten Endflächen. Neben vielen kleineren Kristallen treten mehrere größere Exemplare hervor, die den räumlichen Aufbau der Stufe bestimmen.
Die Kristalle sind überwiegend weiß bis farblos und durchscheinend. Einzelne dünnere Kristalle und Randbereiche erscheinen teilweise transparent. Auf den Kristallflächen sind stellenweise feine Wachstumsstrukturen erkennbar.
Die unterschiedliche Orientierung der Quarze sorgt für eine abwechslungsreiche Gesamtform. Einige Kristalle stehen steil von der Matrix ab, während andere flacher oder schräg über benachbarte Kristalle hinweggewachsen sind.
Chalkopyrit als kontrastreiches Begleitmineral
Zwischen den Quarzkristallen treten zahlreiche kleine Chalkopyritkristalle und Sulfidpartien auf. Sie erscheinen dunkel messingfarben bis stellenweise bräunlich angelaufen und setzen sich deutlich von den weißen Quarzen ab.
Der Chalkopyrit bildet keinen einzelnen dominierenden Kristall, ist jedoch über weite Teile der Stufe verteilt. Besonders in der Detailansicht wird sichtbar, wie die metallischen Partien zwischen und teilweise auf den Quarzkristallen sitzen.
Die Verbindung aus hellem Quarz und metallischem Chalkopyrit ist charakteristisch für zahlreiche hydrothermale Erzparagenesen der peruanischen Anden.
Mineralstufe aus einem klassischen peruanischen Bergbaurevier
Das Huarón-Revier zählt zu den bedeutenden polymetallischen Bergbauregionen Perus. Die hydrothermalen Gangsysteme führten zur Bildung zahlreicher Sulfide und Begleitminerale, darunter Quarz und Chalkopyrit.
Das vorliegende Exemplar zeigt diese Paragenese in Form einer großflächig kristallisierten Handstufe. Der Quarz bildet den dominierenden visuellen Bestandteil, während die eingestreuten Chalkopyritkristalle den lagerstättenkundlichen Zusammenhang dokumentieren.
Die Stufe verbindet damit eine attraktive Kristallgruppe mit einer klassischen Herkunft aus dem peruanischen Erzbergbau.
| Merkmal | Angaben |
|---|---|
| Hauptmineral | Quarz |
| Varietät | Bergkristall |
| Chemische Zusammensetzung | SiO₂ |
| Begleitmineral | Chalkopyrit |
| Chemische Zusammensetzung des Chalkopyrits | CuFeS₂ |
| Fundort | Huarón-Revier, Huayllay, Provinz Pasco, Region Pasco, Peru |
| Abmessungen | 9,0 × 6,3 × 3,0 cm |
| Gewicht | 172,5 g |
| Stufengröße | Handstufe |
| Farbe des Quarzes | Weiß bis farblos |
| Farbe des Chalkopyrits | Messingfarben bis dunkel bräunlich |
| Transparenz | Quarz überwiegend durchscheinend, an einzelnen Kristallen und Kanten teilweise transparent |
| Kristallhabitus des Quarzes | Langprismatische Kristalle mit ausgebildeten Endflächen |
| Kristallhabitus des Chalkopyrits | Kleine metallische Kristalle und Kristallpartien |
| Kristallanordnung | Zahlreiche unterschiedlich orientierte Quarzkristalle mit eingestreutem Chalkopyrit |
| Matrix | Dunkle sulfidreiche Matrix |
| Besonderheit | Räumliche Quarzgruppe mit kontrastierendem Chalkopyrit aus einem klassischen peruanischen Bergbaurevier |















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